Samsung Galaxy A3 2017 Test


Samsung Galaxy A3 2017 – Alles, was ich von einem Smartphone erwarte?

Wie habe ich mich auf diesen Test gefreut! Über „Die Insider“ durfte ich an dieser exklusiven Kampagne teilnehmen und einer von 300 Testern sein, die das Samsung Galaxy A3 2017* kurz vor Markteinführung ausprobieren dürfen. Ich habe mich für das Samsung Galaxy A3 2017 in der Farbe gold-sand entschieden, da ich gerne ein kleineres Gerät in den Händen halte und für meinen Gebrauch auch nicht alle technischen Neuheiten brauche.

Privat nutze ich seit Anfang 2014 das Motorola Moto G der ersten Generation* und bin mit diesem immer sehr zufrieden gewesen. Ich habe noch nie ein Smartphone von Samsung besessen und war deshalb sehr gespannt, was die Galaxy A-Serie alles drauf hat.

Für den Test musste ich eine Kaution i.H.v. 164,50 EUR vorab bezahlen. Ich darf das Handy in der Testphase ausgiebig ausprobieren und kann danach entscheiden, ob ich das Handy für diesen Preis behalte oder zurückschicke, dann erhalte ich natürlich auch meine Kaution zurück. Das Samsung Galaxy A3 2017 kostet nach der UVP des Herstellers 329,00 EUR. Nicht ganz ohne der Preis.

Samsung Galaxy A3 2017

Herstellerinformationen

 

Die Samsung Galaxy A (2017)-Serie kombiniert schlankes, modernes Design mit einer Reihe praktischer Funktionen: Vom hervorragenden Schutz vor Wasser und Staub nach IP68-Zertifizierung, über die hochauflösende Kamera mit bis zu 16 MP, bis hin zum Fingerabdruckscanner und Speicherplatzerweiterung um bis zu 256 GB bietet die Samsung Galaxy A (2017)-Serie alles, was Du von einem Smartphone  erwartest und sogar noch mehr: Komfort und simple Bedienung zu einem großartigen Preis.

 

Zukunfsweisendes Design

  • Der schlanke Korpus, in dem hochwertiges Metall und geschwungenes Glas nahtlos ineinander übergehen, ist staub- und wasserdicht nach IP68-Zertifizierung
  • Das Smartphone liegt perfekt in der Hand.
  • Super AMOLED Display (13,22 cm/5,2“ Display beim Galaxy A5 (2017) / 12,04 cm/4,74“ Display beim Galaxy A3 (2017)
  • Erhältlich in 4 atemberaubenden Farben für einen individuellen Look: Black-sky, gold-sand, blue-mist und peach-cloud. Hinweis: Peach-cloud ist bis auf Weiteres nur im Samsung Online Shop erhältlich.

 

Moderne Kamera

  • Hochauflösende Bilder dank leistungsstarker Front- und Hauptkamera (jeweils 16 MP beim Galaxy A5 (2017) / 8 MP und 13 MP beim Galaxy A3 (2017)
  • F1.9-Blende für strahlende Fotos bei schwachen Lichtverhältnissen
  • Einfache Benutzeroberfläche
  • Neue schwebende Kamera-Schaltfläche für problemloses Fotografieren und Selfies, die begeistern

 

Komfort im Alltag

  • Größerer Akku, kurze Ladezeit
  • Speicher über microSDTM-Karte um bis zu 256 GB erweiterbar
  • Vereinfachte Konnektivität

 

Die Anpreisungen des Herstellers klingen somit schonmal mehr als verlockend. Im Einzelnen stelle ich Euch das Samsung Galaxy A3 2017 meinem Eindruck nach vor.

Samsung Galaxy A3 2017 Samsung Galaxy A3 2017

 

Lieferumfang

 

Das Smartphone kommt in einer schlichten, aber schicken Pappverpackung. Enthalten sind das Smartphone, Kopfhörer sowie das Ladekabel. Daneben gibt es auch eine kleine Anleitung für die erste Inbetriebnahme. Da das Handy über einen breiteren USB-Anschluss (USB Typ C) verfügt, habe ich nunmehr ein weiteres Ladekabel zuhause herumliegen. Vorher hatte ich Micro USB. Aber wie ich mir habe sagen lassen, sollen neuere Smartphones auf USB C umgestellt werden, sodass meine Micro-USB-Variante wahrscheinlich veraltet ist.

 Samsung Galaxy A3 2017

Design und Handhabung

 

Das Samsung Galaxy A3 2017 gefällt mir optisch sehr gut. Das Design ist edel und gut verarbeitet. Das Gehäuse ist aus Metall gefertigt und daher sehr widerstandsfähig. Gut finde ich, dass Front- und Rückkamera sowie die Home-Taste eben in das Gehäuse eingearbeitet sind und nicht hervorstehen.

Der An/Aus-Knopf befindet sich rechts, die Lautstärkeregler links am Telefon. Das Smartphone liegt gut in der Hand und ich kann selbst mit meinen kleinen Händen alle Tasten bequem mit einer Hand bedienen. Soweit ich gehört habe, ist das Handy mit einer Displaygröße von 11,95 cm/4,74“ derzeit konkurrenzlos auf dem Markt. Das finde ich gut, da ich aufgrund meiner kleinen Hände lieber ein Smartphone unter 5 Zoll bevorzuge. Die größeren sind mir sonst zu wuchtig und unpraktisch.Samsung Galaxy A3 2017

Am oberen Gehäuse rechts findet sich der Schlitz, um eine Nano-Sim sowie eine Speicherkarte im micro-SD-Format einzulegen.

Für mich ist dies neu, man kann somit das Gehäuse des Smartphones nicht mehr öffnen, um bspw. den Akku zu wechseln. Für den Test habe ich mir auch extra eine Nano-Sim bestellt, da ich selbst mein bisheriges Handy mit einer micro-Sim genutzt habe.

Der Lautsprecher findet sich – ungewohnt – rechts über dem An/Aus-Knopf am Gehäuse. Unten befindet sich der Anschluss für die Kopfhörer.

Das Smartphone ist in 4 Farben erhältlich. Ich habe mich diesmal für den Goldton entschieden, da ich bisher nur schwarze Smartphones nutzte. Ich finde den Farbton richtig schön und hoffe, dass er in einer Hülle lange kratzfrei bleibt.

 

Display und Anzeige

 

Das HD Super AMOLED Display des Samsung Galaxy A3 2017 hat eine Größe von 11,95cm/4,74“ und bietet eine Auflösung von 1.280×720 Pixel. Für mich ist das Display ausreichend groß, man kann alles gut erkennen und auch bequem Videos schauen. Farben werden kräftig und leuchtend dargestellt. Die Helligkeit kann ich in den Einstellungen bequem anpassen und es gibt sogar die Möglichkeit, einen Blaufilter zu aktivieren. Dieser soll die Augenbelastung durch Begrenzung des blauen Lichts vom Bildschirm reduzieren.  Aktiviert man diesen Filter, erscheint der Bildschirm in einem braunen Ton, ähnlich wie die sog. Sepia-Filter bei den Kameraeinstellungen.

Samsung Galaxy A3 2017

Größenvergleich des Samsung Galaxy A 3 2017 mit meinem Moto G

Was mir leider am Display trotz des HD Super AMOLED nicht gefällt, ist, dass man die einzelnen Pixel stark erkennt, was für mich das Bild nicht klar, sondern eher krisselig werden lässt. Man sieht quasi um jeden Pixel einen schwarzen Rahmen und für meine Augen ist dieses Bild nicht angenehm. Es wirkt wie, als würde man auf einen Schachbrett schauen. Ich habe das Display auch verschiedenen Freunden gezeigt und nach deren Meinung gefragt und alle haben mir bestätigt, dass das Bild nicht angenehm und veraltet ist.

Vergleiche ich das Display mit meinem Motorola Moto G sehe ich einen himmelweiten Unterschied, denn dort ist das Bild einheitlicher. Da man ja täglich auf sein Handy schaut, ist für mich das nicht so schöne Display ein großes Manko. Im Übrigen bietet das neue Modell von Samsung im Jahr 2017 genau die gleiche Auflösung, die ich vor 4 Jahren beim meinem Kauf des Smartphones bereits hatte. Ich kenne zahlreiche Handys, die preisgünstiger sind und eine bessere Auflösung bieten.

Die Display-Anzeige ist sehr angenehm. Im entsperrten Modus findet man rechts oben die Uhrzeit, den Empfangsstatus sowie die Ladekapazität des Akkus. Rechts oben  sieht man Icons aktueller Benachrichtigungen, z.B. von Apps.

Auf dem Sperrbildschirm findet man oben rechts Empfangsstatus sowie die Ladekapazität des Akkus, oben links die Anzeige des Handy-Anbieters sowie mittig aktuelle Benachrichtigungen.

Startbildschirm und Menü sind aufgeräumt und nicht von vorinstallierten Apps „zugemüllt“. Sehr angenehm! Vorinstalliert sind Anwendungen von Google wie Chrome, Gmail, Youtube und Google Maps, Microsoft Apps wie Word, Excel, Powerpoint sowie ein paar Samsungeigene Anwendungen. Gut finde ich, dass die einzelnen Anwendungen von Google, Microsoft und Samsung schön in einem separaten Ordner sortiert sind.

 

Kamera

 

Die Kamera gefällt mir gut und macht für meine einfachen Verhältnisse schöne scharfe Bilder, die auch im Zoom noch eine gute, vertretbare Auflösung haben. Mit einem zweimaligen Klick auf die Home-Taste lässt sich die Kamera übrigens schnell aktivieren.

Auch die Front-Kamera ist ausreichend. Mit ihr kann man wirklich gelungene Selfies aufnehmen. Hier finde ich total toll, dass man mit einer Gestensteuerung schöne Fotos aufnehmen kann: Einfach die Handfläche zur Kamera heben und schon weiß das Smartphone, dass ich ein Selfie machen will. Dann läuft ein kleiner Sekundencountdown, ich kann mich von meiner Schokoladenseite zeigen und entsprechend positionieren und dann wird automatisch das Foto gemacht. Man kann sogar Bilder mit der Sprachsteuerung aufnehmen, indem man „Lächeln“, „Bitte Lächeln“, „Klick“ oder „Aufnahme“ sagt.

 

Akku, Interner Speicher und Arbeitsspeicher

 

Das Samsung Galaxy A3 2017 bringt einen Lithium-Ionen-Akku mit einer Kapazität von 2.350 mAh mit. Samsung rühmt sich damit, dass der Akku besonders leistungsstark sei. Das kann ich gar nicht bestätigen. Diese Akku-Kapazität ist nicht mehr zeitgemäß, bereits mein Handy hatte einen Akku von 2.070 mAh und derzeit bringen günstigere Handy eine weitaus höhere Kapazität mit.

Leider bietet nur das A5 eine Schnellladefunktion. In meinem Test hat das Aufladen von 0 auf 100 % etwa 2,5-3 Stunden gedauert. Der Akku hält bei einer durchschnittlichen Nutzung etwa 1,5 Tage.

Das Samsung Galaxy A3 2017 hat einen internen Speicher von 16GB. Mit den vorinstallierten Programmen hat man aber tatsächlich nur noch ca. 9 GB zur freien Verfügung. Den Speicher kann man jedoch bis zu 256 GB mehr als ausreichend erweitern.

Alle Anwendungen laufen bei mir flüssig und ich hatte bisher keinerlei Probleme. Der 2 GB RAM ist für mich ausreichend.

 

Weitere Technische Daten und Funktionen

  • Anwendungsprozessor: 64-bit-Octa-Core-Prozessor
  • Wasser- und Staubschutz: IP68 (Schutz bei dauerhaftem Untertauchen in 1,5 Meter Wassertiefe für 30 Minuten und ausschließlich in klarem Süßwasser. Kein Schutz bei Salzwasser und anderen Flüssigkeiten, insbesondere Seifenlaufe, Alkohol und/oder erhitzter Flüssigkeit. Der SIM-Kartenspeicher muss stets vollständig mit dem Gerät abschließen, so dass durch ihn kein Wasser eindringen kann.
    Diese Funktion habe ich in der Praxis nicht testen können, da ich das Testgerät nicht unter Wasser halten wollte. Auch bei täglicher Nutzung kann ich leider nicht sagen, ob das Handy vor Staub geschützt wird, aber ich gehe mal davon aus.
  • Fingerabdrucksensor: Der Sensor funktionierte bei mir einwandfrei. Ich habe jetzt nicht komplett ausgetestet, wieviele Abdrücke man abspeichern kann, aber ich konnte auf jeden Fall Daumen und Zeigefinger abspeichern. Das Entsperren des Bildschirms funktioniert so wirklich super schnell.
  • Der Lautsprecher an der Seite des Smartphones gefällt mir nicht so gut, denn über ihn fällt der Ton blechern aus. Besser finde ich es, wenn der Lautsprecher oben mittig frontal auf dem Display ist. So wird der Klang einheitlicher.
  • Das Betriebssystem ist das Android 6.0 Mashmallow. Hier hätte man sich im Vorfeld sicherlich schon das neue Android 7.0 Nougat gewünscht, aber vielleicht kommt das noch.

 

Mein Fazit

Trotz des guten Rufes der Samsung-Marke und des Hypes um die Galaxy-A-Reihe konnte mich das Samsung Galaxy A 3 2017 nicht überzeugen. Letztendlich enttäuscht mich das schlechte Preis-Leistungsverhältnis. Für einen Neupreis von 329,00 EUR liegt das Handy im Mittelfeld, jedoch gibt es  zahlreiche günstigere Modelle, die weitaus bessere technische Leistungen mit sich bringen.

Ich möchte hier nurmal an das Motorola Moto G4 bzw. G4 Plus hinweisen, welches bei einem Preis von ca. 180,00 EUR bzw. 220,00 EUR eine deutlich bessere Kamera und einen besseren Akku bietet. Prozessor und Arbeitsspeicher sind hierbei fast gleich. Weitere Preis-/Leistungssmartphones sind auch das Honor 6x 32 GB* oder das Wileyfox Swift 2+*. Klar, hier bezahlt man eindeutig für die Marke. Aber auch das schlechte Display und der nicht mehr aktuellste Akku lassen mein Herz nicht für dieses Smartphone höher schlagen. Hier hätte ich für neuere Technik gerne tiefer in die Tasche gegriffen. Solch ein Smartphone wäre mir maximal 150,00 EUR wert, aber nicht mehr. Schade, dass mich mein erstes Samsung-Smartphone nicht begeistern konnte.

 

Der getestete Artikel wurde selbst zu einem reduzierten Preis i.H.v. 164,50 EUR käuflich erworben.


Alle Informationen auf einem Blick:

 

 

 

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